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2007

Kooperation mit UN Millenniumkampagne| Sophiensaele, Berlin
Empathy Now - Theaterkampagne




04.10.07, 20h | Premiere | Festsaal

05.-07.10. & 10.-14.10.2007, 20h | Vorstellungen
Öffentliche Generalprobe 03.10.2007, 20h

Sophiensaele • Sophienstraße 18 • 10178 Berlin
Kartentelefon 030 283 52 66


Inszenierung: Dirk Cieslak | Dramaturgie: Annett Hardegen Musikalische Leitung: Santiago Blaum | Ausstattung: Kerstin Eichner Schauspieler- training: Martin Clausen | Technik: Dirk Lutz | Assistenz Ausstattung: Felix Eckert | Assistenz Regie: Lena Mody | Produktionsleitung Lubricat: Hendrik Unger | Projektleitung/PR UN Millenniumkampagne Bonn: Ralf Birkner | Workshopkoordination DED: Katrin Koops

Von und mit: Kristina Brons | Anja Marlene Korpiun
Eva Löbau | Vanessa Stern | Niels Bormann

In Kooperation mit UN Millenniumkampagne,
DED Deutschen Entwicklungsdienst und Sophiensaele, Berlin

Im September 2000 haben sich in der UN-Vollversammlung 189 Staaten in einer UN Millenniumdeklaration mit einer Agenda von acht Millenniumszielen (MDGs) bis 2015 auf die Bekämpfung der extremen Armut verpflichtet.

Wenn ein Mensch verletzt ist, wenn er Hunger hat, wenn er - an Körper und Geist - die Demütigung des Elends erleidet, empfindet er Schmerz. Als Zeuge des Leids, das einem anderen Menschen zugefügt wird, empfinde ich in meinem Bewusstsein seinen Schmerz, und dieser Schmerz erweckt mein Mitgefühl, löst einen Impuls der Fürsorglichkeit aus und überhäuft mich mit Schande. Und drängt mich zur Tat.
Jean Ziegler -Das Imperium der Schande-



Empathy Now - liebe deinen fernsten wie dich selbst ist ein Trainingsprogramm für Empathie und Weltbürgerschaft, für Fernstenliebe und Solidarität. Empathie wird zur subjektiven Grundbedingung für Solidarität, Mitgefühl, Mitleid und Einfühlung. Es wird nach den Voraussetzungen, Motivationen und Hindernissen für Empathie und Solidarität mit den Armen und nach einer anderen politischen und ökonomischen Weltordnung gefragt. Empathie wird zum Gegenstand der Theaterarbeit.

In Kooperation mit der UN Millenniumkampagne und dem DED schließen wir uns mit Empathy Now - Liebe deinen Fernsten wie dich selbst dem weltweiten Kampf gegen extreme Armut an und begeben uns an die an die Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und politischer Kampagne - Theater wird Kampagne. Kunst wird Politik. Das Theater fragt hier nach neuen Formen einer solidarischen Praxis. Der Begriff Empathie lieferte die Folie, sich dem Phänomen Armut in einer aktiven und sehr persönlichen Selbstbefragung zu nähern. Im Angesicht des moralischen Skandals, den extreme Armut heute für diese Welt darstellt, geht von Mitgefühl, als eine der essentiellen Eigenschaft des Menschen, ein zentraler Handlungsimpuls aus. Das Projekt begibt sich auf die Suche nach der Triebkraft, die Menschen dazu mobilisiert, Verantwortung zu übernehmen.


Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin -Senatskanzlei- Kulturelle Angelegenheiten und Fonds Darstellene Künste e.V., Bonn

Download: empathy now_info_lang_260907.pdf
Download: nachtkritik empathy now.pdf
Download: nachtkritik_blog_empathynow.pdf





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