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2005

Zornige Menschen #2 | Theaterhaus Jena
Speak Easy




Theaterhaus Jena

Inszenierung: Dirk Cieslak

Dramaturgie: Annett Hardegen, Tanja Mette
Ausstattung: Kerstin Eichner

Von und mit:
Bernhard Dechant
Daniel Fries
Sophie Hottinger
Mathis Julian Schulze
Saskia Taeger
Gunnar Titzmann

Der Ausgangspunkt für die Jenaer Produktion mit sechs Darstellern ist das biografische "Material" der Mitwirkenden (Laien) aus Zornige Menschen #1, Berlin (04/2006). Es bildet die Basis einer Typografie und Topografie deutscher Befindlichkeit. Indem wir den Bereich des “Authentischen” verlassen und die Geschichten der Zornigen Menschen buchstäblich zur Geschichte machen, in dem wir sie an andere, an Schauspieler weitergeben, eröffnet sich ein Raum, in dem bestimmte Fragen noch einmal - in radikalisierterer Form - gestellt werden können. Aus der Konfrontation von “echten und fiktiven Leben” wollen wir eine Kartografie von Lebenshorizonten und ein Netzwerk von emotionalen Haushalten verzeichnen. Neue Werte, neue Formen der Selbstbeschreibung und Selbstverortung sind gesucht, die der Flexibilität und der Geschwindigkeit unseres Lebens standhalten. Zornige Menschen #2 erprobt eine Ökonomie der Gefühle und erstellt eine carte du tendre des 21. Jahrhunderts.
Zornige Menschen #03/ Gente Furiosa #03 ist für April 2006 in Buenos Aires in Vorbereitung und wird voraussichtlich im Herbst 2006 in Deutschland zu sehen'Es geht um die Wurst ...
Ein eigenwilliger, grotesker und wüster Abend'
Allgemeiner Anzeiger, 20.12.2005 [Frank Brauer]
'Sechs Menschen, die versuchen, Fuß zu fassen in einer Gesellschaft, die sie ausgrenzt, Menschen, die nach jedem Strohhalm greifen, um ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben. Gemeinsam, hoffen sie, es noch einmal zu packen mit ihrer „Modellgemeinschaft“ (sagt man heute nicht „Modellprojekt“?) Spätkauf. ... was bei allen mitschwingt: „Angst essen Seele auf“. Die Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden, müssten sie toben machen, doch Zorn lassen diese „Zornigen Menschen“ vermissen. Zwar hat diese Collage mit ihren ineinander übergehenden Szenen, Wortspielen, Tanz– und Musikeinlagen etwas Bitteres und Bissiges. Das Publikum jedoch hat sich köstlich vergnügt, wenngleich ihm ab und an das Lachen im Halse stecken blieb.'
Ostthüringische Zeitung 15.12.06 [Uschi Lenk]'Leben als Simulation...
Es könnte, durchaus dynamisch, doch ziellos, ewig so weiter gehen, ganz wie in der Realität. Ein No-Art-Happening über die Langeweile des Über-Lebens.'
Thüringische Landeszeitung, 14.12.2005, Wolfgang Hirsch



Fotos: Stage Picture/ Thomas M. Jauk Download: leipziger volkszeitung-zorn jena.pdf
Download: Thüringische Landeszeitung 14.12.2006.pdf
Download: Ostthüringer Zeitung 15.12.06.pdf
Link: theaterhaus jena home









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