Startseite

Zurück

1990

Schlachthof Bremen
Haarmann - still mit irren Händen




Theaterstück nach psychiatrischen Verhörprotokollen des Fritz Haarmann

Inszenierung/Text Dirk Cieslak

Mit
Armin Dallapiccola und Maarten Flügge

BühneAstrid Reinhard
Kostüm
Uwe Meseberg


>Subtiles Psychogramm eines Irren<
Kreiszeitung Diepholz , 25.03.90

>Die Kombination aus possierlichem Narzismus bringt Dallapiccola mit solcher Präzision auf die Bühne, daß einem Angst und Bange wird.<
Hamburger Abendblatt, 19.01.91

>...läßt der großartige Armin Dallapiccola das grauenvoll- makabere Lebens- und Todeswerk Haarmanns Revue passieren ... Genau das macht das Stück so sehenswert: Verzicht auf das geschmacklose Ausschlachten der perversen Taten, keine zwanghaft vermittelte Botschaft, kein Versuch, das definitive Psychogramm Haarmanns zu zeichnen- nur die pure schauspielerische Leistung.<
Norddeutsche Nachrichten, 20.01.91

>...kalt rattert Dallapiccola im hellen Lichtkegel die wissenschaftlichen Ergebnisse herunter ... Ein Abend, der von dem sparsamen Spiel des Hauptdarstellers lebt. Die Aufführung wurde mit langanhaltendem Beifall aufgenommen.<
Berliner Morgenpost, 15.06.91

>Armin Dallapiccola spielt sehr differenziert einen Menschen, dem jedes tiefere Empfinden fehlt ... Er verzichtet auf jede Mystifizierung des Bösen; sein Haarmann ist nicht plakativ verrückt. Der Lustmord springt ihm nicht ständig aus den Augen, aber die seelische Verkrüppelung wird dennoch in jeder Bewegung in jeder Geste - und vor allem in jedem Wort - sichtbar.<
Frankfurter Rundschau, 02.02.91


>Hier wird nicht aufgeklärt, aber auch nicht zynisch kokettiert. Hier wird beharrlich und ohne moralische Scheu gezeigt. Wem das zuwenig ist, der bleibe besser zu Hause.<
Frankfurter Rundschau, 02.02.91

>Armin Dallapiccola spielt beängstigend den 'ganz normalen Wahnsinn'. So nah, so deutlich, daß wir fast erleichtert sind, als er den Applaus am Bühnenrand entgegennimmt zeigend: war nur die Rolle Haarmann.<
Neue Frankfurter Presse, 04.02.91

>Eine schwarze Messe für Lust und Mord.<
Hofer Anzeiger, 22.10.91

>Ein faszinierender Theaterabend<
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

>...eine intelligente Inszenierung,...eine starke ästhetische Wirkung.<
TAZ-Hamburg, 16.01.91

>Das Publikum war begeistert.<
Bild-Zeitung, 23.03.90


Mit Unterstützung des Senators für Kultur, Hansestadt Bremen.

Uraufführung, 21.03.1990, Schlachthof, Bremen





Zurück






2018 lubricat, berlin
webmaster@lubricat.de
lubricat
 
Presse