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1999

Sophiensaele | Berlin
Pudelträume




Inszenierung Dirk Cieslak


Mit und von
Stefanie Frauwallner - Chefin
Ursula Renneke - Administratorin
Niels Bormann - Administrator
Martin Clausen - Trainee

als Gäste
Judica Albrecht,
Caroline Mylord
Athanasios Karanikolas,
Marold L. Philippsen,
Rainer Selien,
Thomas Lankau,
Stephan Loose,
Karim Cherif,
Armin Dallapiccola,
Godehard Giese,
Klara Höfels,
Sonja Baeger.

Licht+ Technik - Dirk Lutz + Stefan Neumann
Kostüm - Katharina Montag + Thorsten Osterberger
Grafik - Oliver Stahnke
Fotos - Thomas Aurin
Produktionsleitung - Amelie Deufelhard


Und ein riesiges Schaf wird vom Himmel fallen, und die Welt retten: Ach Ihr Glücklichen... .
Graffiti auf der Fernwärmeleitung in Hohenschönhausen


Wir befinden uns in einer Agentur der Firma. Die Firma agiert global in einem Netz von ungezählten Agenturen. Die Agenturen sind
öffentliche Plattformen. Sie werden von Agenten geleitet. Jeder hat die Möglichkeit sich in die Agentur einzuloggen und aktiv
teilzunehmen. So werden wir Zeuge von emsiger Kleinarbeit, von ernster Anstrengung und von großartigen Statements: Wie erkenne ich den Menschen? Können wir uns verändern? Warum hat Robert Angst vor
der Disfunktionalität seines Körpers? .... Was ist eine wahrhaftige Begegnung?

Eine Beratung über die letzten Fragen und der letzten Antworten! Null muß her, damit es GUT wird, damit wir GUT werden und nicht alles
Scheiße. Die Aufgabe der Firma ist es zu beenden...zu Ende führen um neu anzufangen.


...Klara, die Chefin der Firma: „Sie befinden sich in einem dauernden Zustand der Passivität, der Unentschiedenheit. Wenn sie
sich für etwas entscheiden, können sie sich nie ganz frei machen von einem Gefühl der Enttäuschung. Können wir das kurz einmal demonstrieren?“


„Man kann vieles ändern, auch ohne Freunde und mit wenig Geld“



"Die Gruppe zeigt hier, was sie kann. Sie kann erstklassig sophisticated sein."
Radio 3, Kllassik zum Frühstück

"Regisseur Dirk Cieslak und seine Mitstreiter zerren das Publikum in die Wüste Welt allgegenwärtigen Therapiewahns, Esoterikmülls und andere Abstrusitäten...Ganz auf hintersinnige Monologe und die beredte Körpersprache der Akteure gestellt, versprüht der Abend brüllenden Witz und einen spröden Charme von großem Reiz."
Berliner Kurier, 17.12.1999

"In Dirk Cieslaks Inszenierung erweist sich besonders die Kernmannschaft der Firma als ganz schön munter und sophisticated. Die Sache hat Witz und satirische Energie."
Berliner Morgenpost 17.12.1999

"Doch entlässt einen dieser Abend nicht, ohne das zu problematisieren: einmal drin in der Firma, gibt es kein Entrinnen – die Suggestionskraft der Schauspieler ist perfekt."
Tagesspiegel 17.12.1999

"Dirk Cieslak hat gemeinsam mit den Schauspielern "Pudelträume"... realisiert, die sich durch eine aberwitzige Komik von Alltagssituationen auszeichnen... Die schöne und recht bizarre Komik der "Pudelträume" lebt aus dem Irrsinn der Schauspieler, die gegen die Zumutungen des Lebens wie die Heroen der Antike ankämpfen."
Berliner Zeitung. 18./19.12.1999

"Wie immer in Dirk Cieslaks Inszenierungen ist das Bewegungvokabular reduziert auf wenige eher beiläufige Gesten: Der Regisseur scheint entschlossen, weiter an seinem Projekt eines Theaters ohne Theatralik zu arbeiten."
tip, Nr.26/99

"Szene um Szene setzt sich das komplexe Bild eines Lebensgefühls zusammen, ... Zwischen Komik und traurigem Ernst hangelt sich der Abend hoch zu einer Rede, die wohl als Höhepunkt ... gelten kann. Dort wird das Publikum aufgefordert, die Welt zu retten. Und das geschieht auch noch so, dass es nicht peinlich wird. Absurd, dass das heutzutage so schwer ist."
zitty Nr.6/2000


Premiere 15.12.1999, sophiensæle, Berlin.

Pudelträume - letzte Fragen - letzte Antworten, wurde bis 2002 vier Mal mit jeweils neuen Gästen und einer neuen Chefin in den Sophiensælen wiederaufgenommen.






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