Startseite

Zurück

2002

1. Preis Impulse Festival NRW 2004
Café Dutschke




Inszenierung Dirk Cieslak

Mit und von
Renate Busse
Ina-Alexandra von Trotha
Ingrid Reader
Ursula Renneke,
Niels Bormann
Peter Fieback
Stefan Hufschmidt
und Jörg Schiebe.

Dramaturgie Barbara Gronau
Bühne Kerstin Eichner
Kostüm Katharina Montag
Musikalische Leitg. Johannes Alfred Mehnert
Licht/ Technik Jörg Bittner und Dirk Lutz
Assistenz Arda Temucin
Produktionsleitung Anna Hope


Cafe Dutschke ist eine theatrale Versuchsanordnung für die Erinnerung. Vier Laien über Sechzig treffen auf vier Darsteller um die Dreißig und beginnen eine Suche nach den Spuren von Fünfzig Jahren Bundesrepublikanischer Wirklichkeit. Die jüngeren Darsteller werden dabei zum aktiven Erinnerungspartner der Übersechzigjährigen, indem sie nicht nur als Forscher und Moderator sondern auch als Medium und Performer der Biographien auftreten. Aus Schlagerstars, Weltreisen, Teenagerblusen und Bewusstseinsschulungen wächst das Bild einer Zeit, die uns heute nur noch als Summe kultureller Ablagerungen zur Verfügung steht. Die Lebensläufe der sogenannten "Kriegskinder" liefern einen Einblick in das soziale und politische Spektrum der vergangenen fünfzig Jahre – ohne doch in irgendeiner Weise als geschlossene Biographien mit Authentizitätsanspruch zu fungieren. Ihr Status als Zeitzeugen eröffnet vielmehr sehr spielerische Zugänge zu dem, was als Geschichte diskursiviert wird. Wir gehen davon aus, dass Gedächtnis nicht als Kategorie des Monumentalen sondern als Form der sozialen Praxis begriffen werden muss. In diesem Sinne ist Erinnern ein aktiver und gestaltender Akt, der nur individuell, fragmentarisch und phantasmatisch artikuliert werden kann. So entstand ein Dialog zwischen den Generationen, dessen Topographie persönliche Objekte und individuelle Bewegungen ebenso einschließt wie kollektive Rituale.



"...nach und nach bekommt der Abend eine zutiefst anrührende Qualität...Lubricat entwickelt ein Theater des Sozialen,..."
tip 26/02

"...ein seltsam-schöner Abend..." taz

"Kein Theater im gewohnten Sinne...Lubricat ist hier ein eine ihrer besten und leichtesten Inszenierungen gelungen. Unterhaltsam und erhellend. Unprätenziös und witzig."
Berliner Morgenpost

"Entlarvung und Vermummung, Wahrheit und Fiktion, Aufrichtigkeit und Inszenierung-dazwischen haben die Lubricats viel Gleitmittel geschmiert. Das Sendungsbewußtsein gewinnt an Unschärfe, der Abend dadurch -man muß es gestehen- an Zauber." Berliner Zeitung

Komplette Presse siehe downloads unten.

12.-14./19.-21.+26.-28.12.2002 sophiensæle, Berlin Download: presse.cafe_d.pdf
Download: tip.jpg
Download: Tagesspiegel Vorbericht.jpg





Zurück






2018 lubricat, berlin
webmaster@lubricat.de
lubricat
 
Presse